Posts Tagged ‘von Dennis’

Dez
2

Nachruf: Zum Tode von Irvin Kershner

Von Dennis

Am Samstag den 27.November 2010, verstarb ein 87jähriger Hollywoodregisseur, der bei der Nennung seines Namens bei vielen erst einmal kein aufhorchen generiert. Aber nur wenige wissen, dass Regisseur Irvin Kershner, den wohl dramatischsten und von Fans wohl am besten bewerteten “Star Wars” Film in der sechs-teiligen Reihe inszeniert hat: “Star Wars Episode V – Das Imperium schlägt zurück”.

Seine Filmvita ist trotz seines hohen Alters uns seinen mehr als 50 Jahren im Filmgeschäft relativ nüchtern. Angefangen mit TV- und Serienstoffen zu Beginn der 60er Jahre, kamen später auch bei uns bekanntere Filme von Kershner zum Vorschein, wie 1976 “Der Mann den sie Pferd nannten Teil 2″, “Die Augen der Laura Mars” 1978 und 1980 “Star Wars – Das Imperium schlägt zurück”. Spätere Titel waren dann der inoffizielle James Bond Film “Sag niemals nie”, eine Neuverfilmung von “Fireball” mit Jean Connery in seiner letzten Rolle als der britische Geheimagent, und ein wie ich finde unterhaltsames Sequel zu Paul Verhoevens “Robocop”. Dazu gesellt sich eine Folge zu “Unglaubliche Geschichten” und zuletzt beschließt 1993 eine Folge “Seaquest” schon seine Regiekarriere.

Trotz seiner doch eher wenigen Erfolge, sticht Kershners Regiearbeit beim Sternenkriegsfilm Nummer fünf mehr als beachtlich hervor. Kershner hatte nach dem überraschenden Megaerfolg von “Star Wars” 1977 eine schwere Bürde zu tragen, nämlich zumindest nun den zweiterfolgreichsten “Star Wars” Film zu erschaffen. Wie es übrigens dazu kam, dass Kershner hier auf dem Registuhl Platz nahm, könnt ihr euch nach dem Klick in einem wunderbaren Interview mit Kershner anschauen.

Als ich zum ersten Mal die Star Wars Filme sah, und dann auch dementsprechend Episode V, war mir nie klar, oder zu dieser Zeit von Bedeutung, wer den hier nun Regie führte. Demnach durchschreite ich hier für mich ein Stück unbekannte Filmgeschichte. Science-Fiction in solch einer Pracht und Erzählung war mir bis dato unbekannt, und hat mich dementsprechend nachhaltig geprägt. Ich persönlich halte diesen Teil von Kershner als wirklich außerordentlich. Der erstere Vermag nach unzähligen Male des Anschauens teilweise vielleicht etwas ermüden, der Dritte glänzt durch eine großartige Zuspitzung der Ereignisse und der wohl fulminantesten Raumschlacht aller Zeiten. Der sozusagen zweite Teil (der alten Trilogie) aber, hat es wie viele Filme in einer Gemeinschaft von Fortsetzungen immer etwas schwerer. Er muss dem ersten Teil gerecht werden, eine Geschichte die angelegt worden ist sinnvoll weiter erzählen, und hinsichtlich einer weiteren Fortsetzung sozusagen auch hier eine durchdachte Brücke zwischen den Ereignissen schlagen, nicht nur in erzählerischer sondern auch in kommerzieller Hinsicht. Jüngst hatte Peter Jackson das Kunststück bei der “Herr der Ringe” Trilogie fertig gebracht, einen vielleicht hinsichtlich des Gesamtkunstwerkes etwas schwächeren zweiten Teil der Trilogie abzuliefern, der aber trotz allem gekonnt und spannend die Ereignisse von Mittelerde erzählt.

Kershner hat mit Episode V diese Hürde fulminant gemeistert, ein Drama voll Tragödie, Abenteuer und Liebe zu erzählen, die wohl facettenreichste Erzählung in der epischen sechsteiligen Filmreihe. Und gerade hier gelang es ihm, eine der wohl bekanntesten Storytwist in der Geschichte des Hollywoodkinos, mit viel Feingefühl für Dramaturgie, dem Zuschauern zu präsentieren: Die bekennende Vaterrolle des dunklen Lords Darth Vader und seinem Sohn, Luke Skywalker. Erst in Nachhinein wird einem dabei bewusst, wie wichtig diese Szene wirklich war, ebenso wie die Reise von Luke Skywalker, dem ersten Auftritt von Jedimeister Yoda und einem dramatischen Cliffhanger auf Teil drei, der in der Entführung von Han Solo endet.

Kershner mag nicht viele Filme in seinem Leben gemacht haben, und wahrlich, einige davon sind auch ziemlich schlecht, aber ihm verdanken wir diesen herausragendsten Teil einer “Space Opera”, welche möglicherweise, wäre hier ein anderer Regisseur am Werk gewesen, weltweit nicht die Nachhaltigkeit erfahren hätte, wie es nach über 20 Jahren immer noch der Fall ist.

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Aug
8

Fudder.net meldet sich ab für den Urlaub

Von Dennis

Liebe Fudderaner!

Fudder.net meldet sich ab für drei Wochen wohl verdienten Urlaub. Bleibt meinem Blog treu und ich freue mich euch wieder im September hier anzutreffen. Bis dahin, euch allen viel Glück!

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Nov
3

Jan’s November Kolumne: Von pedantischen Klugscheißern

Von Dennis

Jan hat seine Finger wieder über die Tastatur kreisen lassen und beschert uns einen Blick in die Welt von Klugscheißern, Dummschwätzern und Nerds. Was das ganze dann noch mit der Schweinegrippe zu tun hat, das erfahrt ihr nach dem Klick.

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Apr
24

Soundtrack des XBLA Titels “Braid”: Ein Juwel

Von Dennis

Guten Morgen,

ich befinde mich gerade in einer äußerst besinnlichen Stimmung. Nicht nur weil das Wochenende naht und dies auch noch ein ganz besonderes ist, nein.
Auf “Magnatune.com”, einer Webseite zum Kauf von Musik als MP3 (oder wav, flag, etc…) gibt es nun den wirklich wunderschönen Soundtrack des hochgelobten und mehrfach ausgezeichneten XBL Arcade Titels “Braid”.
Es ist immer wieder schön, auf so ein schöne Perle an Musik zu geraten. Überzeugt euch selbst davon, dass Album kann kostenlos auf seiner eigenen Webseite implementiert werden, also hört mal rein. Ich empfehle euch den zweiten Titel “Downstream”.

Im übrigen, ich glaube auch das “Magnatune.com” auch noch weitere Blicke wert ist, ist es doch wirklich eine attraktive Platform für Downloadmusik, im Gegensatz zu der großen kommerziellen Konkurrenz. Beim Kauf wird man gefragt, wieviel man für das Album ausgeben möchte, also 2 oder auch 18 Euro, was es einem also Wert ist. Außerdem gibt es eine “Flatrate”, also 10 Dollar und man kann komplett aus über bisher 500 Alben soviel saugen wieviel man will (Kreditkarte voraus gesetzt). Finde ich ne tolle Sache.




Music from Braid by Sieber, Kammen, Fulton and Schatz

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Apr
13

Katerfrühstück: From the Gutter to the Stage. Oder: Von Kabelkanälen und der neuen Freiheit einer schwedischen Möbelmarke

Von Dennis

Endlich. Das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels. Der nun mehrwöchig anhaltende “Umzugskonflikt” scheint entgültig ein Ende zu finden. Für jemanden wie mich, der nun seit gut 12 Jahren in einem dunklen kalten Keller gehaust hat, (ist, wenn man es im Detail betrachtet, wirklich so gewesen), ist dass schon mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen verbunden. Und das mit 30ig. Schämen tu ich mich dafür nicht, lieber später als nie und immerhin ging es nun einen Stock höher, vom UG ins EG. Wie in der Rockgeschichte, von der Gosse auf die Bühne. Nur nicht ganz so dramatisch.
Leßt den kompletten Text nach dem Klick!

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Mrz
16

Zug (Um)-zug

Von Dennis

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist es hier in Bezug auf Posts etwas stiller geworden. Da ich mich momentan in einer mittelschweren Zeit- und Energiekrise befinde, auch genannt “Umzug”, komme ich leider gerade viel zu selten dazu hier zu schreiben und euch mit frischen News- und Medienfudder zu versorgen. Aber keine Sorge, dass wird sich bald bessern (hoffentlich in so 2-3 Wochen…).

Bis dahin, ich kam trotzdem dazu einige Filme in den letzten Tagen zu sehen, drei kurze Meinungen und Kritiken zu drei völlig unterschiedlichen Filmen:
(Ich machs jetzt mal wie bei den Anderen, Punktevergabe 1-10, 1 für “Schrott”, 10 für “Der Wahnsinn”).

The Wrestler

Also zuallerst mal wirklich: Mikey Rourke ist wieder da! “The Wrestler” ist ein schöner kleiner Film, der aufzeigt, dass auch wenn die Zeit und mit ihr die Gesellschaft und ihre Kultur, rasend schnell an einem vorbei rennt und man auf der Strecke bleibt, man immer zu sich selbst stehen sollte und zu dem was man tut.
Rourke verköpert sehr glaubwürdig eine Figur, die auf zwei Seiten des Lebens steht. Einmal als der ehemals erfolgreiche Wrestler Randy “The Ram” Robinson und einmal als Kühlhausarbeiter und versagende Vaterfigur einer Tochter. Als durch einen Herzinfarkt sein Showleben zu zerbrechen droht, nimmt er wieder Kontakt zu seiner Tochter auf. Randy scheint sein Schicksal beinahe akzeptiert zu haben, driftet aber doch immer wieder in sein Showleben zurück. Er muss eine Entscheidung treffen.
Ein Film, der sich nicht als “Larger-then-Life” darstellt, sondern ein Leben, ein Einzelschicksal dokumentiert, worin sich vielleicht viele wieder erkennen können, unverblümt und klar anhand eines untergegangenen Wrestlinghelden. Trotzdem macht der Film Mut. Nicht zu vergessen, der großartige Soundtrack! (7/10)

The Good, The Bad and the Weird

Das südkoreanische Remake des Westernklassikers von 1966 mit Clint Eastwood, könnte in Punkto Bildsprache, Spielwitz und Action nicht fulminanter sein. Man merkt Regisseur Ji-woon Kim seine Affinität zu den alten Westernklassikern an. Geschickt paart er Bildästhetiken und Montagen des modernen koreanischen Kinos (grandiose waghalsige Actionszenen die keine Filmversicherung in Europa übernehmen würde), mit einer klassichen Western Outlaw Geschichte nach klassichem Vorbild. “The Good”, “The Bad” und “The Weird” auf ihren Wegen zu Ruhm und Gold treffen im finalen Showdown aufeinander.

Es sind keine Überraschungen zu erwarten und Klischees werden bewußt eingesetzt, dafür sind aber Bildmontagen und Aktionszenen zu erleben, die ich so bisher noch nicht gesehen habe. Für Fans von asiatischem Kino werden zweieinhalb Stunden großartige Unterhaltung geboten. (7/10)

My Bloody Valentine 3D

Ein psychopatischer, Leichenberge anhäufender Bergbauarbeiter kommt nach 10 Jahren in eine Kleinstadt zurück um am Valentinstag Rache an den hübschen Jungen und Mädchen der Stadt zu nehmen . Aber, ist es wirklich der Killer von damals (ok, dieser Zusatz gehört dazu, ist aber wie der Rest der Story banal).
Viel Blut, Splatter und platte “One-Liner” beherrschen den Film. Aber, dass ganze in 3D.
“My Bloody Valentine” stellt eine Premiere im Kinoalltag dar, ist der doch der erste Realfilm in 3D. Was der Zuschauer bekommt ist ein erster Vorgeschmack auf eine mögliche Zukunft des Kinos. Das ganze ist durchaus beeindruckend, viele Einstellungen und Effekte können den “Wow-Effekt” rüber bringen, aber auch nicht alle. Gerade totale Einstellungen beeindrucken, manch andere Bildeinstellungen hingegen sind unspektakulär und für den “3D Zweck” unnötig. Oft kommt es noch zu Problemen mit der Größeneinschätzung von Objekten oder ihrer Position, ein Problem das es noch zu bewältigen gilt.
Wenn aber dann Blut und Gehirn quer durch den Kinosaal zu fliegen scheinen und man reflexartig die Augen schließt wenn die Spitzhacke heran saust, dann kann man sich vorstellen welches Potential noch in dieser Technik schlummert. Dieser Film ist erstmal, um die Sprache der Videospieleindustrie zu benutzen, ein “Techdemo”.
Die Story ist bei diesem Film aber zu vernachlässigen, was aber in Ordnung ist, der wirkliche Anreiz ist und bleibt die 3D Technik. Das schlägt sich auch in der Benotung wieder. (3/10)

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Feb
28

Von der Vergewaltigung eines Kulturgutes

Von Dennis

Von Rock am Ring, zu Juliette Lewis zu AC/DC zu Celine Dion. Auf was man nicht alles stößt wenn man das Web durchforstet. Und welche Abgründe sich auf tun. Diese genannte Reihenfolge ist bis auf das Ende ja schlüssig. Die Band von Juliette Lewis spielt dieses auf dem “Rock am Ring” Festival und covert gerne mal Songs von AC/DC. Nebenbei mal eine Band von einer Schauspielerin die auch Wert hat und echt gut ist!
Aber wenn ich dann darauf stoße und miterleben muss, wie diese Geiseln der Menschheit, AC/DC und den verstorbenen Bon Scott live auf der Bühne vor aller Augen vergewaltigen, fehlen einem einfach die Worte. Man kann aber nicht wegsehen. Wie bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn, man muss hinschauen, die Neugierde verlangt es.
Dieses Video solltet ihr nur auf eigene Gefahr hin anschauen, ich habe euch gewarnt:

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Feb
19

Central und Union – Armutszeugnis im Land der aufgehenden Filmindustrie

Von Dennis

Vor einiger Zeit war ich mal wieder im Kino. An sich ist daran erstmal nichts außergewöhnliches, würde ich mich doch als Filmliebhaber und Cineast bezeichnen. Aber etwas war anders. Normalerweise bin ich immer in den Innenstadtkinos in Stuttgart, dem EM, Metropol oder Gloria. Für mich mit Abstand das beste Kinokomglomerat in der Region. Preise, Technik, Ausstattung, Events, wenig Werbung und Parkrabatt. Alles ist stimmig und vorallem “State-of-the-Art”. Und trotzdem bewahrt es sich noch den Geist des gemütlichen Popcornkinos, fernab ob riesigen Kinoplex Betonpalästen.

Nun begab es sich aber, dass ich meiner Schwester zwei Karten zum Geburtstag geschenkt habe. Allerdings nicht in den Innenstadtkinos oder, wie mir später wieder einfiel, in ihrem Stammkino dem UFA Cineplex, sondern dem Kinogeschwisterpaar “Central und Union” im schönen Ludwigsburg.

Sind wir also zusammen ins Centralkino gegenüber vom Arsenalsplatz gegangen und ich wußte schon vorher, ich hätte ihr wirklich eher UFA Karten schenken sollen. Oder gleich für die Innenstadtkinos, dann wäre es perfekt gewesen. Denn auch sie wußte, was uns erwarten würde. Nicht in Bezug auf den Film, wir kannten ihn natürlich noch nicht. Wir wollten in “Benjamin Button” (Kurzes Fazit: Ein schöner Film, nicht mehr und nicht weniger).
Aber was uns in Punkto Ausstattung, Kinotechnik, das audiovisuelle Erlebnis erwarten würde, dass wussten wir schon aus vergangenen Zeiten.

Eine viel zu kleine Leinwand im großen Saal, unscharfes wackeliges Bild, leiser und schlechter Ton. Gerade die Stimmen aus dem Center werden oft sofort verschluckt wen auch nur einer im selben Moment in die Popcorntüte greift. Und im Union hört man noch den Sound vom Nebenfilm. Zur Deko, willkommen zurück in den 80ern. Keine Events, keine Sneaks, somit auch kein Flair, kein Zauber.
Alles in allem, ein Preis-Leistungs-Verhältnis, wo es sich in jedem Punkt lohnt, nach Stuttgart zu fahren. Und das in einer Stadt wie Ludwigsburg, die schon als “schwäbisches Hollywood” bezeichnet wurde?

Das schöne Ludwigsburg. Die “Filmstadt” Ludwigsburg. So wird es schon seit einiger Zeit von Oberbürgermeister Spec und Konsorten gepredigt. Ich war schon auf diversen Veranstaltungen in der Region, von Premieren bis zu Preisverleihungen. Und immer wird gepredigt, gelobpreist, der Filmstandort Ludwigsburg. Die Filmakademie hier, die Animationen des “Roten Baron” da.
Der schwäbische Filmpapst Spec unter seinen Jüngern, frohlockend dass es nun aufwärts geht. Investitionen werden getätigt, Fördergelder verteilt, die Film Aka ausgebaut.

Aber ich frage sie Herr Spec, was ist mit ihren Kirchen? Was ist mit den städtischen Kinos in Ludwigsburg? Wofür werden Filme gemacht? Wo werden sie gesehen? Präsentiert sich eine von sich überzeugte Filmstadt mit einer solch desolaten Kinostruktur? Noch dazu mit einem sehr schönen alten Kino und Theater, dem “Skala”, in dem schon gar keine Filme mehr laufen?
Gut, tragen das “Luna” und “Caligari” noch zu einem Versuch bei, dass Niveau zu heben. Aber dies auch nur durch den Einsatz der Kino Kult Gemeinschaft. Die zwei alteingesessenen Häuser der Stadt, dass doch so ungleiche alte Geschwisterpaar “Central und Union”, sind schon runzelig und gehen langsam ein.
Ein Armutszeugnis. Der eigentliche Sinn des Filmemachens, der Film an sich und seine immer noch wichtigste Basis um von tausenden von Menschen gesehen zu werden, dass Kino, wird hier so vernachlässigt.

Herr Spec und die Medienbeauftragten, Filmakademie schön und gut, aber es sollte sich auch um die Kinoslandschaft gekümmert werden. Stuttgart macht es vor, also keine Scheu zeigen und sich hier eine Scheibe von abschneiden. Dann gehe ich auch gerne wieder mit meiner Schwester ins Kino nach Ludwigsburg.

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Jan
30

QR Codes – Scanne mich

Von Dennis

Scanne mich!

Letzte Woche kam nun das erste “Fudder.net” T-Shirt per Spreadshirt.
Was ihr hier seht ist ein sogenannter “QR-Code”. Die meisten kennen den sicher von den Reisetickets der Deutschen Bahn.
Im Grunde genommen ist es nichts anderes als ein Strichcode “2.0″. QR Codes können weitaus mehr Zeichen speichern, es können Nummern und Webadressen eingefügt werden.
Eine weitere Besonderheit ist das u.a. auch Handys der neuesten Generation per Drittanbietersoftware diese auslesen können.
Webseiten können direkt über die eingespeicherte Adresse abgerufen werden oder Telefonnummern direkt gewählt werden.
Diese Technik findet schon in diversen Werbekampagnen anwendung und auch die Tageszeitung “Die Zeit” hat für sich einen Nutzen aus dem Pixelhaufen gefunden. Möchte man weitere Infos eines Artikels scannt man den dazugehörigen QR Code ein und erhält einen weiterführenden Link. In Ländern wie Japan ist diese Art der Kommunikation schon länger ein rasant ansteigender Trend.
Ich finde diese Form Informationsverbreitung und Werbemechanik äußerst spannend und interessant, die ich auch für Fudder.net nutzen möchte.
Probiert es selbst mal aus! Die Schweizer Agentur Kaywa bietet einen kostenlosen Code Generator an. Eure Codekreation könnt ihr dann als Bilddatei runterladen.
Eine Software zum auslesen für euer Handy bietet Kaywa hier an!

Also, wenn ihr mich trefft, scannt mich ein!

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Jan
29

Invasion der Krückenbettler

Von Dennis

Man sieht sie grad immer öfters, meist an und um Bahnhöfen und Fußgängerzonen. Bewaffnet mit Pappbecher und ihrem einheitlichen Erkennungszeichen, einer Gehhilfe, der Krücke. Wichtig ist hierbei, immer nur eine, die andere Hand zieht es wie durch Magie immer in die Richtung von geschäftigen Passanten, die mit murmelnden Worten um etwas Kleingeld angebettelt werden.

Die letzen Wochen scheint sich eine regelrechte Invasion dieser Bettelhorden hier im Raum Stuttgart eingefunden zu haben. Ich sehe diese Jungs gerade öfters an den Bahnhöfen Kornwestheim, Ludwigsburg und Stuttgart. Und ich kann mir den Eindruck nicht verwehren, dass es sich hier ausschließlich um Betrüger handelt. Alle mit einer Krücke bestückt, in derselben Hand wohlgemerkt, die meisten scheinen Rechtshänder zu sein, wackeln sie durch die Gegend.
Oder rede ich hier von einer Gruppe von Behinderten, die als gemeinschaftliche Interessengruppe mit derselben Behinderung (und dem exakt gleichen Symptom, der Lähmung eines Beines), Geld sammeln für ihr Heim? Ich glaube das nicht.
Ich warte noch drauf das einer in einem Moment der Unachtsamkeit seine Maske fallen läßt. Bisher aber leider Fehlanzeige, sie sind gut.

Versteht mich nicht falsch, ich möchte hier niemanden deffamieren, noch über einen Kamm scheren. Aber das es sich hier um Betrug handelt, und sogar um organisieren Betrug einer bestimmten Gruppe, scheint doch offensichtlich.
Berichte aus Zeitungen wie der Süddeutschen berichten auch von diesen sich vermehrenden Betrugmethoden.
Gerade Menschen die unter einer richtigen Behinderung leiden und meist keine andere Wahl haben als zu betteln, wird hier das Wasser abgetragen und auch die Glaubwürdigkeit im allgemeinen wird reduziert, gibt doch am Ende niemand mehr irgend einer wirklich armen Seele auch der Straße noch nen Euro.

Verweißen möchte ich dazu noch auf eine Southpark Folge die sich mit einer ähnlichen Thematik beschäftigt, natürlich auf eine ganz bestimmte Southpark-weise.

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