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	<title>FUDDER.NET &#187; Filmkritik</title>
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	<description>DEIN TÄGLICH BROT</description>
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		<title>Filmkritik: The King&#8217;s Speech 9/10</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 13:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;. Ein amüsanter und schöner Film im klassischen Sinne. Und trotz seiner über zwei Stunden Laufzeit, ein wirklich kurzweiliges Werk. Dementsprechend möchte ich auch meine Filmkritik kurz halten, den viel zu kritisieren gibt es nicht. Albert, der Herzog von York (Colin Firth) und Sohn von König Georg V. hat ein Problem. Er ist [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="The King's Speech" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/02/the_kings_speech_movie_poster.jpg" alt="" width="310" height="453" />&#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;. Ein amüsanter und schöner Film im klassischen Sinne. Und trotz seiner über zwei Stunden Laufzeit, ein wirklich kurzweiliges Werk. Dementsprechend möchte ich auch meine Filmkritik kurz halten, den viel zu kritisieren gibt es nicht.</p>
<p><span id="more-2476"></span>Albert, der Herzog von York (Colin Firth) und Sohn von König Georg V. hat ein Problem. Er ist ein Stotterer, von seiner schwierigen Kindheit geprägt, und als Amtsträger und Mitglied der Königsfamilie sind öffentliche Reden zum Volk der Briten für ihn schon immer zum Disaster geworden. Seine Gattin Elisabeth (Helena Bonham Carter) setzt alles daran ihrem Mann zu helfen, aber selbst die hellsten Köpfe der Sprachwissenschaft können Albert nicht heilen. Erst die unorthodoxen Methoden des Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush) scheinen bei Albert Früchte zu tragen.</p>
<p>&#8220;The King&#8217;s Speech&#8221; von dem bisher für die Kinoleinwand eher unbekannten Regisseur Tom Hooper, ist ein Film über Freundschaft, die Familie, die Seele und dem wohl einzig wirklichen Machtinstrument der Monarchie, der Stimme.</p>
<p>Das Drehbuch verdient hier fürwahr den Oscar, der Film weißt keinerlei Längen auf, ist kurzweilig, unterhaltend und insbesondere im dritten Akt, wenn es um die so wichtige Rede zum Beginn des Zweiten Weltkrieges geht, besonders spannend. Der Film lebt durch seine Charaktere, allen voran das Schauspielduo Firth/Rush welches sich gekonnt die Dialogbälle zu zuspielen weiß. Klassisches Schauspiel wie ich es schon lange vermisst habe. Helena Bonham Carter geht dabei zwar ein wenig unter, aber auch sie ist perfekt gecastet und zumindest mal wieder in einem Film zu sehen, der nicht vom Ehegatten Tim Burton stammt. Firth überzeugt durch den in der Jugend arg mitgenommenen Königssohn und eben die Stellen in dem sein Leid zum tragen kommt, gehen ebenso auch dem Zuschauer quasi &#8220;unter die Haut&#8221;. Rush ist ein wunderbarer Gegenpol, der als lockerer Australier dem Thronfolger Parolie zu bieten weiß. Auch die Zeit, in welcher der Film spielt, spielt eine dramaturgische Rolle, befindet sich die Welt doch im technischen Umbruch mit Dingen wie dem Automobil, dem Aufzug und im besonderen Fokus des Filmes, des Radios und der Aufnahmetechnik. Im Gegenzug scheinen aber die therapeutischen Methoden der Vorgänger von Logue hier immer noch sehr antiquiert, während er als erfahrener Therapeut für Kriegsvetaranen schon jetzt mit moderneren Mitteln der Psychologie arbeitet. Eben eine wunderbare Stelle, als der Herzog mit dem Modellflugzeug von Logues Sohnes spielt. Autor und Regie wissen diese Elemente gekonnt in dem Film anzuwenden.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn, &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221; lege ich allen ans Herz die abseits von 3D und Action- und Effektgewitter mal wieder einen wunderbar unterhaltenden klassischen Historienfilm im Kino geniessen möchten, und dabei nebenbei auch noch etwas über die englische Geschichte erfahren möchten.</p>


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		<title>Filmkritik: &#8220;Tron Legacy&#8221;: Das Programm wurde aufgrund eines Problems nicht richtig ausgeführt und wird geschlossen. 2/10</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 20:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Neu-Verfilmung oder Fortsetzung von Spielfilmklassikern haben es immer schwer. Stets müssen sie sich nicht nur dem Film an sich gegenüber unter Beweis stellen, sondern auch einer über die Jahre herangewachsenen Heerschar von Fans. Und ist der direkte Vergleich dann immer gerechtfertigt? Kann man überhaupt Filme vergleichen, die im Abstand von fast 30 Jahren gedreht [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Tron Legacy Filmkritik" src="http://1.bp.blogspot.com/_ihrQmZh5NhQ/TEKsQ-tdugI/AAAAAAAAAJk/dd9eDLouVuY/s1600/Tron+legacy+Olivia+wilde.jpg" alt="" width="538" height="217" /></p>
<p style="text-align: left;">Eine Neu-Verfilmung oder Fortsetzung von Spielfilmklassikern haben es immer schwer. Stets müssen sie sich nicht nur dem Film an sich gegenüber unter Beweis stellen, sondern auch einer über die Jahre herangewachsenen Heerschar von Fans. Und ist der direkte Vergleich dann immer gerechtfertigt? Kann man überhaupt Filme vergleichen, die im Abstand von fast 30 Jahren gedreht wurden? Nun, wenn man wie im Falle von &#8220;Tron Legacy&#8221; versucht &#8220;Altes&#8221; aus dem Klassiker &#8220;Tron&#8221; zu übernehmen und &#8220;Neues&#8221; hinzufügt, bzw. damals wohl durchdachtes neu interpretiert, und damit gnadenlos scheitert, dann ist ein Vergleich wirklich angemessen. Zumal es um die hier immens wichtige Frage geht: Wie nahe darf die digitale Computerwelt zu unserer realen Welt stehen? <strong>Die ausführliche Kritik nach dem Klick. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-2419"></span>&#8220;Tron Legacy&#8221; ist ein furchtbarer Film. Ich sage es gleich mal im voraus, für jene, die nicht zu viel Zeit haben um weiter zu lesen, und zu jenen gehören, die meine Kritiken auch etwas abgewinnen können.</p>
<p style="text-align: left;">Wie bei jeder Franchise die nach Jahrzehnten eine Wiederkehr in die Kinos feiert, so war auch hier bei mir die Erwartungshaltung sehr, sehr niedrig. Und trotzdem schaffte &#8220;Tron Legacy&#8221; den Limbo, und kroch unter der Stange durch. Dies liegt nicht vornehmlich an der Handlung und dem einfachen, vorhersehbaren und unspannenden Drehbuch, sondern vor allem auch an der Präsentation der digitalen Welt, die nicht funktioniert. Aber kurz zum Inhalt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Eine Handlung so spannend wie ein Ladebalken.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Geschichte von &#8220;Tron Legacy&#8221; spielt 25 Jahre nach den Ereignissen von Teil 1. Kevin Flynn hat nun einen Sohn, der sich auf die Suche nach seinem lange verschwundenen Vater macht und selbst in die digitalen Welten &#8211; die Flynn Senior geschaffen hat &#8211; hineingesogen wird. Dort trifft er nicht nur auf das jüngere (und bösere) Alter-Ego von Kevin Flynn namens Clu, der die digitale Welt unterjocht, sondern trifft auch seinen nun gealterten Vater, der als meditierender Eremit mit dem hübschen Programm Quorra im Exil lebt. Warum? Weil Flynn Senior als eigentlicher Schöpfer der Welt den Schlüssel in Händen hält, mit dem Clu seine digitalen Armeen in unsere reale Welt führen kann. Wie das funktionieren soll, und das Quorra noch das letzte Exemplar einer ausradierten &#8220;Computerrasse&#8221; namens ISO ist, tut dabei eigentlich nichts mehr zur Sache.</p>
<p style="text-align: left;">Zur Handlung ist wie gesagt nichts überragendes zu sagen, sie ist vorhersehbar, die Spannung ist selbst in den schon oft gesehenen Actionszenen gleich Null. Eine &#8220;größere&#8221; Wendung die der Film am Ende annimmt, nämlich was wirklich mit dem Programm &#8220;Tron&#8221; zuvor geschah, ist ebenso vorhersehbar, wenn man als dramaturgisches Stilmittel den Figuren einfach blickdichte Helme aufsetzt und später sagt: &#8220;Tada!&#8221;. Wäre dies aber das einzige, man könnte darüber hinwegsehen und einfach einen schönen Kinoabend geniessen. Wäre da nicht noch der Punkt,  dass ebenso keinerlei Spannung aufkommen, wenn der Zuschauer Flynn Junior auf seinem Weg durch diese &#8220;neue &#8211; digitale &#8211; Welt&#8221; folgt. Man hat dies schlicht und ergreifend alles schon mal irgendwo in anderen bekannten Filmen gesehen. Und hier komme ich zum größten Kritikpunkt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wenn die digitale Welt zu sehr menschelt.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Filmregiedebütant <a href="http://www.google.de/url?q=http://www.imdb.com/name/nm2676052/&amp;sa=X&amp;ei=Q0JITavCO8vysgbB6dWXAw&amp;ved=0CHAQggkoADAI&amp;usg=AFQjCNG1Am3ZHJZf63TVkYLi-_uYsAqkkQ" target="_blank">Joseph Kosinski</a> und sein Team haben eine digitale (im doppelten Sinne) Welt erschaffen, die so nicht funktioniert. Was beim Klassiker &#8220;Tron&#8221; das herausragende war, aber auch sein damaliger Mißerfolg, ist der surreale Charakter der Welt in der die Hauptfigur und auch der Zuschauer hineinversetzt werden. Flächen, Farben und Licht, scheinbar nichts greifbares, keine Haptik, keine Friktion, eben eine Welt wie sie so in Leiterbahnen existieren könnte, der vollendete Kontrast zu organischen Welt. &#8220;Tron&#8221; hat dies meisterhaft präsentiert, und es gibt keinen weiteren Film der in solch einer einzigartigen Welt spielt. Mit den heutigen Mitteln um Welten auf der Leinwand zum Leben zu erwecken, hätte man sich weitaus mehr erhofft, als &#8220;Tron Legacy&#8221; hier bietet. Beginnend beim Eintritt von Flynn Junior in die Bits- und Byteswelt wird dem Zuschauer kein konkreter Schnitt von Welt zu Welt gewährt, man fühlt sich eher in eine andere Zeit versetzt, als sich Flynn Junior plötzlich in einem urbanen, utopisch anmutenden Hochhauskomplex wiederfindet, inklusive Verkehr, Strassen und Kreuzungen. Der Himmel ist wolkenverhangen, es regnet von Zeit zu Zeit und die &#8220;Menschen&#8221; rennen mit Regenschirmen umher. Sieht so eine digitale Welt im Computer aus? Hier fühlt man sich an Bilder aus &#8220;Blade Runner&#8221; erinnert, und auch sonst kommen zahlreiche Referenzen aus Filmen wie &#8220;Matrix&#8221; oder &#8220;2001 &#8211; Odyssey im Weltraum&#8221; zu Tage, denen sich Kosinski bedient (von Star Wars ganz zu schweigen). Das macht mich nicht nur wütend, sondern auch traurig, dass bis auf diverse Fahrzeuge und Elemente aus dem ersten Teil nichts übernommen wurde, oder als grundlegende Inspiration diente. Man hat das Gefühl, als ob Kosinski den Zuschauern eine ähnlich Abstrakte Vorstellung einer digitalen Welt wie in &#8220;Tron&#8221; einfach nicht zugetraut hat, und dann einfach unsere reale Welt etwas &#8220;digitalisiert&#8221; hat, und daraus schlicht eine moderne Metropole wie Tokyo oder Shanghai gemacht hat, inklusive der mittlerweile fast schon obligatorischen Clubszene, wo die Programme einen trinken gehen (und dem &#8220;Merowinger&#8221; aus &#8220;Matrix&#8221; den Taktstock schwingt). Ich könnte noch mehr Beispiele aufzeigen, von Details wie Abgassstrahlen oder Bremsspuren, oder das der Lichtrenner Wettkampf zum müden postmodernen Abklatsch von &#8220;Deathrace 2000&#8243; verkommt, aber das nur am Rande.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Aber wenigstens in visueller Hinsicht opulent?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Manche von euch mögen nun meinen, hey Dennis, du verreist das Stück ja ganz ordentlich, waren wenigstens die Effekt, dass 3D-Erlebnis der Hammer?<strong> </strong>Sorry, aber auch hier leider Fehlanzeige. Man entschied sich bei &#8220;Tron Legacy&#8221; zum Einen dafür, alle Szenen die noch in unserer Welt spielen, rein in 2D darzustellen, die Szenen im Computer sind dann wieder in 3D gehalten. Stilistisch eine gute Idee, aber leider kommt der sogenannte &#8220;WoW-Effekt&#8221; bei den 3D Szenen fast nie zum Zuge, das Tiefengefühl ist meist sehr schwach, teilweise in einzelnen Szenen so gut wie überhaupt nicht vorhanden. Und gerade in der wichtigen Szene, beim Eintritt in die digitale Welt, kommt diese Entscheidung so kaum zum tragen. Klar, die Computereffekte sind bei einem Film dieser Klasse natürlich sehr hochwertig, aber wie gesagt, vom Hocker reist es einen nicht, weil irgendwie glaubt man dies alles ja schon einmal gesehen zu haben (siehe Beispiele weiter oben). &#8220;Tron Legacy&#8221; beglückt das Auge nicht mit neuen Eindrücken, so wie das Filme wie &#8220;300&#8243;, &#8220;Sin City&#8221; oder &#8220;Watchmen&#8221; getan haben. Und zum Anderen sieht selbst die digitale Verjüngungskur von Darsteller Jeff Bridges eher nach einem ziemlich bösen Botoxunfall aus. Da hätte sich die CGI-Schmiede &#8220;Digital Domain&#8221; doch lieber von den lieben Kollegen von <a href="http://fudder.net/2010/12/rockstar-games-l-a-noir-zeigt-videospielfiguren-der-neuesten-generation/" target="_blank">&#8220;Rockstar&#8221; auf die Finger schauen lassen</a>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>2/10 Punkten<br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;">Ich könnte noch ein paar weitere Seiten mit Punkten schreiben, die diesen Film leider die Kritik einbringen, die aktuell weitreichend zu lesen sind, aber ich denke mal ihr habt meinen Standpunkt verstanden. Hardcorefans des ersten Teiles, die sich ein eigenes Bild machen möchten, sollten sich diesen Film im Kino ansehen. Für bis zu 12 Euro am Wochenende, inklusive 3D-Zuschlag versteht sich, kann ich diesen Streifen sonst niemanden empfehlen. Mit fehlender Liebe zum Detail und dem Mut, etwas aussergewöhnliches zu schaffen, hat Kosinski meiner Meinung nach eine filmische Bauchlandung hingelegt, obwohl der Film weltweit schon sein Budget von 170 Millionen Dollar locker wieder eingespielt hat. Also freut euch jetzt schon mal auf den zweiten (halt, dritten?) Teil. Von mir gibt es zwei von zehn Punkten. Warum? Weil Jeff Bridges trotz allem ne coole Sau ist, und der Soundtrack von Daft Punk als einziges an diesem Werk wirklich großartig und einzigartig ist.</p>
<p style="text-align: left;">


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		<title>Der Tron Guy über &#8220;Tron Legacy&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 11:10:03 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Tron Guy Review Tron Legacy" src="http://farm3.static.flickr.com/2161/2440490775_4498ab06a7.jpg" alt="" width="228" height="355" /></p>
<p style="text-align: left;">Das Magazin <a href="http://www.wired.com" target="_blank">&#8220;Wired&#8221;</a> hatte eine einfache aber doch geniale Idee. Vielen von euch ist doch sicherlich noch das &#8220;You Tube&#8221;-phänomen &#8220;Tron Guy&#8221; bekannt? Wenn nicht, dann schnell diesen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3609OtM138c" target="_blank">Link</a> anklicken um diese Internetwissenslücke zu schliessen. Warum der Kerl in Kreisen der Fans, Nerds und Geeks so bekannt ist, erklärt sich sicherlich dann auch in einem Zug. &#8220;Wired&#8221; zog den &#8220;Tron Guy&#8221;, der mit gebürtigem Namen Jay Maynard heißt und Programmierer ist (was sonst), zu Rate, das Sequel zum Klassiker &#8220;Tron Legacy&#8221;, der jetzt in den US-Kinos gestartet ist, zu bewerten. <strong>Sein Kommentar findet ihr nach dem Link, ein schon vorab, es kamen ihm die Tränen.</strong></p>
<blockquote><p><span id="more-2356"></span></p>
<p><em>“I walked in, expecting to be blown away both from what I’d seen before  and from what I knew about the production. I was not disappointed.” … “…  the result is visually stunning, intellectually engaging and  emotionally exhausting.” … “There’s plenty of eye candy for even the  most jaded addict. The score by Daft Punk is outstanding.” … “With all  of this, many folks would expect the story to suffer. It doesn’t, unless  you’re a movie critic. It’s a logical continuation of the original,  although you need not have seen Tron to understand what’s happening now.  Strong performances by Jeff Bridges, Garrett Hedlund, Olivia Wilde and  Michael Sheen should prevent the kind of complaints about wooden acting  that surrounded the original movie. The result delivers an unexpected  emotional impact, especially at the ending.” … “Perhaps the emotional  ending influenced my final reaction. As the credits rolled, I had to  fight off tears.”</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.wired.com/underwire/2010/12/tron-guy-reviews-tron-legacy/" target="_blank">Hier</a> noch der komplette Artikel auf &#8220;Wired.com&#8221;</p>


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		<title>Filmkritik &#8211; &#8220;Inception&#8221; 8/10 Ein Traum von Kopfkino</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 13:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Christopher Nolans &#8220;Inception&#8221; ist in Traum. Ein filmisch erzeugter Traum. Nolan, der es immer wieder schafft, die Regeln der klassischen narrativen Erzählstrukturen zu durchbrechen, ist ein wirklich genialer Film gelungen. Und Nolan ruft jedes Element zu Höchstleistungen auf, sei es DiCaprio oder das Filmmusikurgestein Hans Zimmer. Und auf jeden Fall die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Mehr [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" title="Inception Filmkritik" src="http://ligadona.files.wordpress.com/2009/12/inception_poster.jpg" alt="" width="505" height="229" /></p>
<p>Christopher Nolans &#8220;Inception&#8221; ist in Traum. Ein filmisch erzeugter Traum. Nolan, der es immer wieder schafft, die Regeln der klassischen narrativen Erzählstrukturen zu durchbrechen, ist ein wirklich genialer Film gelungen. Und Nolan ruft jedes Element zu Höchstleistungen auf, sei es DiCaprio oder das Filmmusikurgestein Hans Zimmer. Und auf jeden Fall die Aufmerksamkeit des Zuschauers.</p>
<p><strong>Mehr dazu, nach dem Klick.</strong></p>
<p><span id="more-2197"></span>Cobb (Leonardo DiCaprio) ist kein gewöhnlicher Dieb. Sein Diebesgut fokussiert sich auf Gedanken und Ideen, die er seinen ahnungslosen Opfern mithilfe einer Apparatur in ihren Träumen stiehlt. Als er den scheinbar unmöglichen Auftrag von Unternehmensmogul Saito (Ken Watanabe) erhält, dem Unternehmenssohn und Erben eines großen Energiekonzerns Rober Fischer (Cillian Murphy) nicht einen Gedanken zu stehlen, sondern einzusetzen, sieht er dabei seine einzige Chance, seine Kinder wieder zusehen.</p>
<p>Ähnlich wie bei klassichen Heistfilm &#8220;Ocean&#8217;s Eleven&#8221; stellt Cobb ein Team zusammen um dieses Unternehmen auch stemmen zu können. Die Achilles Ferse unser Helden ist hierbei der immer wiederkehrende schmerzliche Gedanke an seine tote Frau, die öfters einen &#8220;Job&#8221; droht zunichte zu machen. Diese Tatsache untergräbt Cobbs Teamleiterstatus, nur die junge Ariadne (Ellen Page) kommt der Sache auf den Grund und möchte Cobb helfen. Um nun Fischer einen Gedanken einzusetzen, welcher wird an dieser Stelle nicht verraten, und das auch noch ohne das er es merkt, bzw. glaubt selbst auf diesen Gedanken gekommen zu sein, begibt sich die Truppe auf ein waghalsiges Abenteuer, dass sie und den Zuschauer durch insgesamt vier Traumebenen steuert, mit all ihren Parallelen und Abhängigkeiten.</p>
<p>Das Nolans Mammuthandlung trotzdem nachvollziehbar bleibt und nur kleinere Fragezeichen hinterlässt, das ist der ausserordentlichen Schreibarbeit von demselbigen und seinem Bruder  zu verdanken. Wie schon erwähnt, führt uns der Film an den Rand des handlungsabhängigen Aufnahmewahnsinns, fesselt und hält alles dafür bereit, dass man mit erstaunen den Kinosaal verlässt. Nolan spielt wie in &#8220;Prestige&#8221; mit den Illusionen, welches mit dem Medium Film allzuviel gemein hat.</p>
<p>Man merkst schnell, Nolan hat sich lange und viel mit dem Thema Träumen und Traumdeutung beschäftigt, und nutzt gekonnt die Macht des bewegten Bildes um dies umzusetzen. Die Arbeiten mit Zeit und Raum führen dabei zu einer nie gesehenen dramaturgischen Struktur, die einen Lastwagen auch mal fast 30 Minuten lang von einer Brücke fallen lässt, während in der tieferen Traumebene innerhalb von Sekunden die nächsten Entscheidungen getroffen werden müssen, um in der wieder nächsten die Entscheidung herbeizuführen. Sozusagen eine verdreifachte Spannungskurve, in parallel abgehandelten Erzählsträngen. Dadurch droht der Film auch nicht, sich in eine Art &#8220;Nummernrevue&#8221; zu verwandeln.</p>
<p>Natürlich ist aber auch Nolan nur ein Mensch und nicht ganz unfehlbar, und dem Zuschauer bleiben nach dem Film ein paar wenige Fragezeichen, die sich speziell in der Logik der Welt verorten lassen. Und sicher lassen sich hier diverse Unstimmigkeiten finden, ebenso wie die Frage, ob es wirklich nötig ist, den &#8220;Abwehrmechanismus&#8221; eines Geistes mit wütenden Soldaten und militärischen Stützpunkten zu symbolisieren. Aber man sollte bedenken, dass dies auch der Dramaturgie und dem Unterhaltungsfaktor zugute gekommen ist. Es ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, dass Nolan hier seine Affinität zu Agentenfilmen verarbeitet, möchte er doch allzu gerne auch den nächsten James Bond verfilmen.</p>
<p>Alle weiteren Bereiche, seien es die schauspielerischen Leistungen, die fulminant inszenierten Actionszenen oder die genial-wuchtige Musik von Hans Zimmer, funktionieren dabei auf höchstem Niveau. Dabei ist auch die Entscheidung zu begrüssen, das &#8220;Inception&#8221; nicht in 3D produziert wurde. Die Handlung bedarf sämtlicher Aufmerksamkeit des Zuschauer, jegliche weitere sensorische Ablenkungen hätte nur zum negativen geführt.</p>
<p>In der Castingfrage mag manch vielleicht die Besetzung von Ellen Page missfallen, ich denke aber das gerade sie für den Zuschauer noch den Anker darstellt, der nachdem angelt worüber der Zuschauer noch mehr wissen möchte. Das diese leicht naive Nachfragerei von ihr manchmal etwas zuviel ist, stört hier nur ganz leicht am Rande.</p>
<p>Der Höhepunkt dieses genialen Machwerks stellt für mich das Bild dar als man am Ende wieder im Flugzeug sitzt und erkennt, wie Fischer über eine Idee nachzudenken scheint. Nolan ist es gelungen eine epische Geschichte, die fesselnder nicht sein kann, im Kopf eines Mannes abspielen zu lassen. Diese Szene lässt es dem Zuschauer schlagartig klar werden, was eigentlich in den letzten zwei Stunden passiert ist. Nolans Art dem Kino seinen Tribut zu zollen, manifestiert in einem einmaligen Denkmal.</p>
<p>Genug der vielen Worte, lasst Bilder sprechen und geht in &#8220;Inception&#8221;.</p>


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		<title>Filmkritik: &#8220;Predators&#8221; 3/10 &#8211; Wo bleibt die Liebe?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 20:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und TV]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[80er Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin es mir doch noch selbst schuldig, auf Fudder.net noch meinen Senf zu dem Rodriguez/Antal Kultfranchise Rebootversuch &#8220;Predators&#8221; unters digitale Grundrauschen zu mischen. Für mich eine recht anstrengende Angelegenheit, hatte ich doch schon am nächsten Morgen nach dem Kinobesuch fast wieder alles verdrängt. Genauer gesagt, es ist hinter meinen Sinnen einfach nichts hängen geblieben. [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Predators Filmkritik" src="http://moviesmedia.ign.com/movies/image/article/107/1077748/predators-poster_1268692716_640w.jpg" alt="" width="228" height="338" />Ich bin es mir doch noch selbst schuldig, auf Fudder.net noch meinen Senf zu dem Rodriguez/Antal Kultfranchise Rebootversuch &#8220;Predators&#8221; unters digitale Grundrauschen zu mischen.</p>
<p>Für mich eine recht anstrengende Angelegenheit, hatte ich doch schon am nächsten Morgen nach dem Kinobesuch fast wieder alles verdrängt. Genauer gesagt, es ist hinter meinen Sinnen einfach nichts hängen geblieben. So platt, infantil und was noch am schlimmsten ist, total langweilig. Ich frage mich, Herr Rodriguez, wo bleibt die Liebe?</p>
<p><strong>Lest weiter nach dem Klick.</strong></p>
<p><span id="more-2183"></span></p>
<p>Wo bleibt die Liebe? Eine komische Frage, gerade in Bezug auf einen eigentlich von Testosteron geführten Actionstreifen. Hier geht es aber eher um die Liebe zum Genre, zum Kult, zum Spirit der 80er Jahre. Als bekannt wurde das Rodriguez einen neuen Predator Streifen produziert in Anlehnung an den ersten und besten Teil der Franchise, war man eigentlich davon ausgegangen, hier entsteht etwas gutes, etwas ehrenhaftes, etwas das einem der besten Sci-Fi Actionfilme aller Zeiten gerecht werden würde. Junge, haben wir uns getäuscht.</p>
<p>Das Problem ist schnell erkannt. Rodriguez hat nicht das Buch geschrieben und auch nicht Regie geführt. Als Produzent hatte er wohl zuviel zu tun mit &#8220;Machete&#8221; oder den Vorbereitungen zu &#8220;Spy Kids 4: Armageddon&#8221;. Den genau diese beiden Positionen scheitern auf ganzer Linie. Angefangen beim Plot, der Aufgrund der Werbestrategie schon seinen ersten interessanten Wendepunkt verspielt hatte. Eine große (zu große!) Gruppe aus Soldaten, Gangstern, Jakuza, und einem Arzt-  eindimensionale Klischeefiguren aus aller Herren Länder- wird auf einem fremden Planeten abgesetzt um in einem riesigen Jagdreservat der Predatoren als Jagdwild zu dienen. Allein dieser Umstand, dass der Zuschauer das schon vorab weiß, lässt die ersten Minuten des Filmes, in denen die Hauptfigur Royce, gespielt von Oscarpreisträger Adrien Brody, allen anderen willigen Figuren die Welt erklärt, einfach unnötig erscheinen. Und das Spiel ist dann immer wieder dasselbe. Nach &#8220;Simon says&#8221; Manier spricht Brody in mehreren Wiederholungen seinen Monolog in die einsame Kamerafahrt. Und der Rest der Truppe folgt wie die Küken der Entenmama. Kein Murren, kein Konflikt, selbst der größte Psychopath Stans (Walton Goggins) macht brav mit. Da gab es im ersten &#8220;Predator&#8221; weit aus mehr Konflikt, allein schon imipliziert von den Muskelspiel das sich Dutch (Schwarzenegger) und Dillon (Weathers) am Anfang des Filmes bieten, und dieser auch später sein wahres Gesicht zeigt. Und auch die zahlreichen Figuren bleiben am Ende dem Zuschauer niemals im Gedächnis hängen, im Gegensatz zu Mac (Billy Duke), der sich bei 90 Prozent Luftfeuchtigkeit im Dschungel trocken die Backen rasiert.</p>
<p>Dem Vergleich mit dem ersten Teil &#8220;Predator&#8221; muss dieser neue Versuch auch gezielt standhalten, wird doch allzu oft am Hommagerad gedreht. John Depney der gekonnt das Musikthema von Alan Silvestri aufnimmt, das Urwaldsetting, die weibliche Hauptfigur Isabelle (Alice Braga) die sehr der Anna gleicht (Elpidia  Carrillo) und natürlich die allseits beliebte Minigun. Im finale macht es dann Brody auch noch Schwarzenegger nach und suhlt sich im Schlamm, aber das weitaus weniger beeindruckend.</p>
<p>Das alles hilft leider nicht ein einfach schwaches und schlecht aufgelöstes Drehbuch den Freunden des Genres vorzusetzen. In vielen Foren kam zur Sprache, dass man sich hier noch nicht so kritisch verhalten sollte, ist doch &#8220;nur&#8221; ein Actionfilm, Hirn aus, Spaß an. Dem sollte man widersprechen, bieten doch die mit besten Actionfilme aller Zeiten eine durchaus intelligente Struktur und Erzählweise, die spannend ist, mit Wendungen gespickt und interessante Charaktere aufweist. Das nannte man mal &#8220;Edge-in-your-Seat Entertainment&#8221;. Dieser Film bietet dies nicht, und auch von grundauf interessante Szenen werden von der schlechten Regiearbeit von Nimrod Antal zunichte gemacht. Auch der zunächst interessante Auftritt von Lawrence Fishburne wird schlichtweg der Garaus gemacht, als dieser die Truppe ausräuchern will.</p>
<p>Ich könnte noch weitaus mehr über dieses Machtwerk schreiben, dass der Film rein optisch und technisch unterproduziert ist, zu glatt und auch zu &#8220;einladend&#8221; aussieht (auf dem Planeten würde man gerne Urlaub machen) und vieles, vieles nicht nachvollziehbares geschieht was ich hier nicht alles aufzählen kann. Am schlimmsten ist im Grunde genommen sicherlich auch der Fakt, dass nicht einmal die Actionszenen beeindrucken. Nicht einmal das.</p>
<p>Rodriguez hat das Kunststück fertig gebracht, dem Genre der Comicverfilmung mit &#8220;Sin City&#8221; neues Leben einzuhauchen. Er hat es geschafft, das extrem extrovertierte Grindhouse Genrekino mit &#8220;Planet Terror&#8221; gekonnt in unsere Zeit zu transportieren. Aber er scheiterte an &#8220;Predators&#8221;. Während die anderen Titel mit einer Liebe zum Genre direkt in die Herzen der Fans gewandert sind, lässt einem &#8220;Predators&#8221; nichts von dieser Liebe spüren. Meine Hoffnungen ruhen nun auf Stallone und &#8220;The Expendables&#8221;.</p>


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		<title>Filmkritik Ridley Scotts &#8220;Robin Hood&#8221;: Rostige Schwerter, schlaffe Strumpfhosen &#8211; 5/10</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 17:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und TV]]></category>
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		<description><![CDATA[In Ridley Scotts nun mehr vierten Film, welcher sich im Fahrwasser von seinen vergangenen Sandalen-, bzw. Mantel und Degen Film bewegt, wird die bisher nie erzählte Vorgeschichte der Robin Hood Sage erzählt, also bevor dieser dann von den Reichen nahm und es den Armen gab. Leider kränkelt diese Neuinterpretation an zahlreichen Stellen, und man fragt [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1868" href="http://fudder.net/2010/05/filmkritik-ridley-scotts-robin-hood-rostige-schwerter-schlaffe-strumpfhosen-510/robin-hood-theatrical-poster/"><img class="size-full wp-image-1868 alignleft" title="Robin-Hood-Theatrical-Poster" src="http://fudder.net/blog/wp-content/uploads/2010/05/Robin-Hood-Theatrical-Poster.jpg" alt="Ridley Scotts Robin Hood" width="295" height="437" /></a>In Ridley Scotts nun mehr vierten Film, welcher sich im Fahrwasser von seinen vergangenen Sandalen-, bzw. Mantel und Degen Film bewegt, wird die bisher nie erzählte Vorgeschichte der Robin Hood Sage erzählt, also bevor dieser dann von den Reichen nahm und es den Armen gab.</p>
<p>Leider kränkelt diese Neuinterpretation an zahlreichen Stellen, und man fragt sich ernsthaft, ob Ridley Scott mit seinen 72 Jahren zu Müde wird um weiterhin intelligentes und spannendes Kino zu machen, so wie er dies in der Vergangenheit schon unter Beweis gestellt hat, oder einfach nur nach Schema F erzählt. Ebenso Autor Brian Helgeland, der schon mal besseres zu Papier gebracht hat.</p>
<p>Weiteres erfahrt ihr nach dem Klick. An dieser Stelle sei von etwaigen Storyspoilern gewarnt.</p>
<p><span id="more-1864"></span></p>
<p>Robin Longstride (Russell Crowe), treu ergebener Bogenschütze der Kreuzzugsarmeen unter König Löwenherz (Danny Huston), tritt nach Kritik am Glaubenskrieg und dem Tod von Richard Löwenherz die Flucht von der Armee zurück nach England an. Zusammen mit seinen Weggefährten Little John (Kevin Durand) und Will Scarlet (Scott Grimes) treffen sie zufällig auf eine geschlagene Gruppe Abgesandter, welche die englische Krone wieder nach Britannien hätte bringen sollen. Ritter <a href="http://www.imdb.com/character/ch0192671/">Sir Robert Loxley</a> (Douglas Hodge) verliert dabei sein Leben und bittet Robin sein Schwert seinem Vater in Nottingham wieder zurück zu bringen. Gesagt getan, schließlich kann Robin Longstride nun dessen Identität annehmen um einreisen zu können, als Robin von Loxley.</p>
<p>Bösewicht Godfrey(Mark Strong), mit dem ursprünglichen Auftrag den König  zu töten, macht sich ebenfalls auf die Jagd nach der Krone. Dieser  macht gemeinsame Sache mit den Franzosen und möchte das Land in Unruhe  versetzen, für eine bevorstehende Invasion. Mit dem Wissen, das Robin Hood ihn und seine geheimen Machenschaften verraten kann, steht dieser auf seiner Abschussliste. Der neue König Prince John (Oscar Isaac) regiert unterdessen das Land mit eiserner Faust, was zu einem, unter Anderem von Godfrey beeinflußten, Bürgerkrieg auszuarten droht.</p>
<p>Als Robin von Loxley trifft er in Nottingham auf die Witwe von seinem eigentlichen Namensgeber, Marion Loxley (Cate Blanchett) und ihrem Schwiegervater Sir Walter Loxley (Max von Sydow). Robin soll weiterhin seine falsche Identität beibehalten und als falscher Sohn des Lords auftreten. Letztendlich ist Robin Hood der einzige, der die rebellierenden Lords wieder Einen kann, um gemeinsam gegen die französischen Invasoren zu Felde zu treten. Das Versprechen des Königs, dass Städte und Dörfer in Zukunft selbst über sich bestimmen können und so etwas wie Menschenrecht herrscht, wird später nicht von ihm eingehalten und Robin Hood wird als Gesetzloser geächtet. Und hier beginnt dann die ursprüngliche Geschichte und Legende.</p>
<p><strong>Es wird viel gesäht, was später nicht keimt</strong></p>
<p>Handlungstechnisch passiert viel in der ersten Hälfte des Filmes. Intrigen werden gespinnt, Antagonisten und Protagonisten haben unterschiedliche Ziele, Machtverhältnisse und ein politisches Vakuum, gepaart mit einem, aufgrund der teuren Kreuzzüge, finanziell karge Land bieten viel Platz für einen interessanten Plot. Leider werden diese interessanten Erzählstränge in der zweiten Hälfte nicht eingelöst oder in ihrem dramatischen Potenzial genutzt.</p>
<p>Dazu gehört auch einer meiner stärksten Kritikpunkte, die mit Zufällen gespickte Heldenreise von Robin Hood. Durchweg fällt er von einem zufällig sich ergebenen Ereignis in das Nächste und das ohne weitere Komplikationen. Das fängt damit an, dass ihm die englische Krone in den Schoss fällt, ganz England einfach so glaubt, er wäre Sir Robert von Loxley und hört damit auf, dass er ohne jeglichen Konflikt eine Rolle als Ersatzsohn von Walter Loxley einnimmt, Lady Marian dies auch offensichtlich kaum stört und er letztendlich auch noch in das Dorf kommt, in dem er damals als Sohn eines Reformanten aufwuchs, nach dessen Thesen er die Truppen der Lords nun vereinen will. Ein anfänglich scheinbar professionell angelegter Filmplot, verkommt im Laufe er Geschichte zu einer Handlung, wie sie auch ein Filmhochschulstudent im Zwischendiplom hätte verfassen können.</p>
<p>Die bekannte Figur des Sheriffs von Nottingham (Matthew  Macfadyen) nimmt dabei eine genauso belanglose Rolle ein, wie die dünne und für den Film nutzlose Backstory um den Tod von Robin Hoods Vater. Der Film erschlafft so in der zweiten Hälfte zu einem in Fetzen gehaltenen Cape, das lose im Wind zappelt. Es wird nichts eingelöst, was zu Anfang noch vielversprechend klang.</p>
<p><strong>Historische Endschlacht die 2562te</strong></p>
<p>Natürlich darf erwartet werden, dass in modernen Hollywoodstreifen, die vom Mittelalter erzählen, auch ordentlich gekämpft und geschlachtet wird. Und klar ist auch, dass dies hier visuell und inszenatorisch erwartungsgemäß auf Top-Niveu präsentiert wird. Die Endschlacht am Strand von England gestaltet sich aber zu einer weiteren, austauschbaren und vorhersehbaren Auseinandersetzung an, wie sich der regelmäßige Kinogänger schon zigfach gesehen hat. Hier wäre es Zeit für eine Reformation und eine bessere Dramaturgie in der Dramaturgie, genauer gesagt eine Schlachtdramaturgie, die nochmal ihre eigenen Überraschungen und Wendungen bereit hält. Dazu gehört auch der obligatorische Endkampf des Helden gegen den Bösewicht, welcher am Ende mit einem gezielten Schuss mit Pfeil und Bogen beendet wird. Der Gedanke daran versetzt mich abermals in leidvolles Gähnen.</p>
<p><strong>Gutes Spiel, schön hässliches Mittelalter, aber am Ende doch belanglos</strong></p>
<p>Alle Figuren machen durchweg eine gute Figur, obwohl man sich darüber streiten kann, ob Russel Crowe als Rebell mit Gewissen die richtige Rollenwahl darstellt. Trotzdem, was da gespielt wird ist auf hohem Niveau und fällt nicht weiter auf, genauso die Präsentation des Filmes, ganz im professionellen Stile von Ridley Scott. Die Musikuntermalung darf da gerne auch 08/15 sein, aber gerade die anfängliche Belagerung der französichen Burg, mit all seinem alltäglichen sozialen Leben im Schlachtenalltag, nur einen Steinwurf vom Tod entfernt, wurde hier höchst faszinierend dargestellt. Leider will aber der ab und an in der Geschichte aufkeimende Humor nicht wirklich in das Gesamtbild passen, was auch in dem schwachen Drehbuch zugrunde liegt.</p>
<p>Es ist sehr schade, dass Ridley Scott hier nicht die offensichtlichen Schwächen des Drehbuches erkannt hat, und trotzdem diesen Film gemacht hat. Nur weil mal ein Sandalenfilm namens &#8220;Gladiator&#8221; so außerordentlich gut war, heißt das nicht, dass die Nachfolgenden dies auch sind. Ridley Scott sollte sich auch aufgrund seines gehobenen Alters nicht auf seinen Regielorbeeren ausruhen. Altergenossen wie beispielsweise Clint Eastwood tun dies schließlich auch nicht, und können trotz einer gewissen Erzählgemütlichkeit in ihren Filmen noch dichte und spannende filmische Erzählung darbieten. Das, Herr Scott, wünsche ich mir auch von Ihnen beim nächsten Mal, und ich spreche hier vor allem von den kommenden Alien Filmen.</p>


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		<title>Fantasy Filmfest Nights #08: Filmkritiken</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 22:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und TV]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<description><![CDATA[An diesem Wochende fanden wieder die alljährlichen &#8220;Fantasy Film Fest Nights&#8221; statt, mit einer kleinen aber feinen Auswahl an Genrefilmen, die schon mal die Stimmung für das große Festival im August anheizen sollen. Da meiner Einer leider nicht die Möglichkeit hatte, auch nur einen Film zu sehen, bat ich meinen Freund Kai als Gastautor uns [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fudder.net/?p=1636"><img class="alignleft" title="Fantasy Film Fest Nights 2010 Kritiken" src="http://www.fantasyfilmfest.com/fantasy/presse/_Common/FFNights10_LOGO.jpg" alt="" width="208" height="208" /></a>An diesem Wochende fanden wieder die alljährlichen <a href="http://www.fantasyfilmfest.com" target="_blank">&#8220;Fantasy Film Fest Nights&#8221;</a> statt, mit einer kleinen aber feinen Auswahl an Genrefilmen, die schon mal die Stimmung für das große Festival im August anheizen sollen.</p>
<p>Da meiner Einer leider nicht die Möglichkeit hatte, auch nur einen Film zu sehen, bat ich meinen Freund Kai als Gastautor uns seine Meinung zu den Filmen die er in München gesehen hat zu offenbaren.</p>
<p><strong>&#8220;Splice&#8221;, &#8220;Summer Wars&#8221;, &#8220;La Horde&#8221;, &#8220;Daybreakers&#8221; und &#8220;[REC]²&#8221; mussten sich bewähren. </strong></p>
<p><strong>Die Kurzkritiken findet ihr nach dem Klick!</strong></p>
<p><span id="more-1636"></span></p>
<p><strong><a href="http://fudder.net/?p=1413" target="_blank">Splice</a>: </strong><strong>7/10</strong></p>
<p>&#8220;Splice&#8221; erzählt im Grunde genommen eine ganz einfache Geschichte. Ein Ehepaar bekommt ihr erstes Kind und durchlebt alle damit verbundenen Schwierigkeiten und Hürden. Zusätzlich kommt noch Versagensangst dazu und die Furcht, bei der Erziehung noch dieselben Fehler zu machen wie einst ihre Eltern.</p>
<p>Klingt nach einer ganz normalen Geschichte, wäre der Regisseur nicht <a href="http://www.imdb.com/name/nm0622112/" target="_blank">Vincenzo Natalie</a>.<br />
Dieser machte aus dem Ehepaar ein Superstar-Wissenschaftler-Duo, das die Welt mit dem mischen<br />
verschiedener DNA Stränge in erstaunen versetzt und das besagte Kind das erste Lebewesen ist, das mit der Kreuzung aus menschlicher und tierischer DNA lebensfähig ist.<br />
&#8220;Splice&#8221; fackelt nicht lange rum und kommt sehr schnell auf den Punkt. Das hohe Erzähltempo wird<br />
konsequent auf Niveau gehalten, so dass in keiner Minute Langeweile aufkommt. Das Monster-Design ist so einfach wie genial. Ein Blick auf die Kreatur reicht, um einem den Schauer über den Rücken zu jagen.<br />
Gepaart mit ein paar fiesen Schockeffekten und man hat einen sehr guten kleinen Sci-Fi-Horror<br />
Film, der mit seinem fiesen Ende einem noch lange im Gedächtnis bleiben wird.</p>
<p><a href="http://www.imdb.com/title/tt1474276/" target="_blank"><strong>Summer Wars:</strong></a> (<a href="http://www.nipponcinema.com/trailers/summer-wars-trailer/" target="_blank">Trailer</a>) <strong>8/10</strong></p>
<p>Natsuki nimmt den schüchternen Kenji, der nur knapp versagt hat als es darum ging, Japan bei der<br />
Matheolympiade zu vertreten, als Helfer mit zum Geburtstag von Natsukis Oma. Dort angekommen staunt Kenji nicht schlecht, als Natsuki ihn als ihren Zukünftigen vorstellt. Nun sieht sich Kenji damit konfrontiert, vor der ganzen Familie Natsukis überzeugend ihren Verlobten zu mimen.</p>
<p>Zusätzlich dreht sich die Geschichte noch um die virtuelle Welt &#8220;OZ&#8221;, die nahezu von der gesamten Menschheit genutzt wird und plötzlich von einem gefährlichen Virus befallen wird, der droht die ganze Erde zu zerstören. Und was das ganze jetzt auch noch mit einem Baseballspiel zu tun hat, das sollte man schon selber heraus finden.</p>
<p>&#8220;Summer Wars&#8221; ist ein wunderschöner Anime Film mit toll gezeichneten Figuren und Animationskunst feinster Sorte. Lustig, skurril, tragisch und actionreich. Für jeden Genrefan wärmstens zu empfehlen.</p>
<p><strong><a href="http://fudder.net/?p=1413" target="_blank">La Horde</a>:</strong> <strong>7/10</strong></p>
<p>Die ultimative <a href="http://www.dailymotion.com/video/x5f1r5_left4dead-gameplay-movie_videogames" target="_blank">Left4Dead</a> (Zombiehatz-Multiplayer-Videospiel) Verfilmung, die aber eigentlich keine ist. Fängt &#8220;La Horde&#8221; noch wie ein harter &#8220;Cop-Rache-Action-Film&#8221; an, wandelt sich dieser kleine filmische Dreckskerl aus Frankreich bald schon zu einer unerbittlichen Zombiejagd. Dabei ist er sehr düster, dreckig und kennt kein Pardon.</p>
<p>Hier sind es dann auch nicht die durchaus sehr blutigen Shootouts, die einen schlucken lassen, sondern die mit brachialer Gewalt inszenierten Zombieprügelein, die dem geneigten Zuschauer ein teuflisches Grinsen auf das Gesicht zaubern werden. Ein weiterer toller, dreckiger Beitrag aus Frankreich, der jedem Genrefan ans Herz gelegt werden darf.<a href="http://fudder.net/?p=1413" target="_blank"></a></p>
<p><strong><a href="http://fudder.net/?p=1413" target="_blank">Daybreakers</a>:</strong> <strong>6,5/10</strong></p>
<p>&#8220;Daybreakers&#8221; zeichnet zu Anfang in alter Manier eine düstere Zukunft für die Menschheit. Doch sind es in dem neuesten Werk der <a href="http://www.imdb.com/name/nm1294961/" target="_blank">Spirig Brüder</a> (Undead) nicht die zu neige gehenden Erdölvorkommen, oder gar der Klimawandel, welche die Menschheit an den Rand der Ausrottung bringen, sondern eine kleine Fledermaus. Diese verbreitet einen Virus, der einen Großteil der Menschheit rasend schnell in Vampire verwandelt.</p>
<p>Die restlichen menschlich gebliebenen Individuen werden in sogenannten Blutfarmen gehalten, und die letzten die auf freien Fuß sind werden gnadenlos gejagd, geht doch der Blutvorrat so langsam zu Ende.<br />
<strong>Ethan Hawke</strong>, selbst ein Vampir, schließt sich einer menschlichen Rebellengruppe an, um den<br />
Fortbestand der Menschheit zu gewährleisten.</p>
<p>Das Regiebrüderpaar Spirig präsentieren hier einen sehr stylisch fotografierten Vampierfilm mit einer so simplen wie genialen Grundidee. Zur Freude der Fans kann man sagen, dass die Brüder sich zum Glück nicht zurück halten, wen es um den Fluss des roten Lebenssafts angeht. Auch ist man immer wieder überrascht, wie der Film plötzlich Szenen liefert, die in Teilen schon fast an die berühmt berüchtigte &#8220;From Dusk till Dawn&#8221; Bar Szenen erinnern. Sieht man von ein paar<br />
Hollywood-typischen Erzählschematas und etwas übertriebenem Pathos ab, hat man einen echt fiesen kleinen Beißer, der wenn er zuschnappt, ordentlich reinhaut.</p>
<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1245112/" target="_blank">[REC]²:</a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dzCHnv3EQ0w" target="_blank">(Trailer)</a></strong> <strong>7/10</strong></p>
<p>Zombiehorden die 1237te. Nur das diesmal ein Dämon seine Finger mit im Spiel hat und alle die er in Besitz nimmt, in agressive Monster verwandelt.</p>
<p>Wie im ersten Teil sieht man auch hier alles aus dem Blickwinkel der wackeligen Handkamera, die von den einzelnen Protagonisten mitgeführt wird. Der Film setzt nur acht Minuten nach Ende des ersten Teils ein, so dass es zumindest hilfreich wäre, den ersten Teil zu kennen.</p>
<p>Die Homevideoästhetik wurde hier im Vergleich zum Vorgänger strikt ausgebaut und um einige nette und wirkungsvolle Ideen bereichert. So hat man es hier mit einem waschechten Nägelkauer zu tun, der genau da hinzielt wo es weh tut. Und meistens trifft er voll ins Schwarze.</p>
<p><strong>Nicht vergessen: Ein <a href="http://fudder.net/?feed=rss2" target="_blank">Fudder RSS-Feed</a> wirkt Wunder!</strong></p>


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		<title>Filmkritik: &#8220;Alice im Wunderland&#8221; 6/10</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und TV]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[3D Kino]]></category>
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		<description><![CDATA[Tim Burton hat sich mit  &#8220;Alice im Wunderland&#8221; einem klassischen Kinderbuchstoff gewidmet, welcher in bester Burton Tradition vor allem auf visueller Ebene von dem Regisseur interpretiert und erzählt wird. Das er leider dabei in den Wirren der beiden ursprünglichen Geschichten von Schriftsteller Lewis Carroll dem ganzen nicht ganz treu bleibt, und das Alice dabei als [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Alice im Wunderland Tim Burton Filmkritik" src="http://admin.cinemaxx-solingen.de/images/digital_3d/Alice_in_Wonderland_Tim_Burton_Movie.jpg" alt="" width="142" height="211" />Tim Burton hat sich mit  <a href="http://www.imdb.com/title/tt1014759/" target="_blank">&#8220;Alice im Wunderland&#8221;</a> einem klassischen Kinderbuchstoff gewidmet, welcher in bester Burton Tradition vor allem auf visueller Ebene von dem Regisseur interpretiert und erzählt wird.</p>
<p>Das er leider dabei in den Wirren der beiden ursprünglichen Geschichten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lewis_Carroll" target="_blank">Schriftsteller Lewis Carroll</a> dem ganzen nicht ganz treu bleibt, und das Alice dabei als treibende Figur auf der Strecke bleibt, darüber lest ihr mehr nach dem Klick.</p>
<p><span id="more-1630"></span></p>
<p>Der Film &#8220;Alice im Wunderland&#8221; bedient sich in Bezug auf die Handlung und den Figuren gleich bei mehreren Geschichten von Lewis Carroll. Die ursprüngliche Geschichte &#8220;Alice im Wunderland&#8221; dient hier nur als Vorgeschichte zu der eigentlichen Handlung in Burtons Adaption. In der Haupthandlung vermischt Drehbuchautorin <a onclick="(new  Image()).src='/rg/writerlist/position-1/images/b.gif?link=name/nm0941314/';" href="http://www.imdb.com/name/nm0941314/">Linda  Woolverton</a> die beiden Publikationen &#8220;Alice hinter den Spiegeln&#8221; (im Original &#8220;Through the Looking-Glass and What Alice Found There&#8221;<em>) </em>und dem sogenannten Nonsensgedicht (in eigens erfunderner Sprache) &#8220;Jabberwocky&#8221;<em>.</em></p>
<p>Burtons<em> </em>Film macht daraus einen abenteuerlichen Heldenmischmasch, mit einer weiblichen Hauptfigur deren Entscheidungen oft nicht nachzuvollziehen sind. Die jugendliche Alice (<a onclick="(new  Image()).src='/rg/castlist/position-1/images/b.gif?link=/name/nm1985859/';" href="http://www.imdb.com/name/nm1985859/" target="_blank">Mia  Wasikowska</a>) flüchtet nach einer von dem Adel vorbestimmten Heiratsantragszeremonie in die fantastische Welt von Wunderland. Das sie schon als Kind dort war, daran erinnert sie sich nicht mehr. Aber deren Einwohner suchen sie schon lange, den sie ist die einzige, die bei der großen Schlacht auf dem Schachbrett gegen die rote Königin (<a onclick="(new  Image()).src='/rg/castlist/position-3/images/b.gif?link=/name/nm0000307/';" href="http://www.imdb.com/name/nm0000307/" target="_blank">Helena  Bonham Carter</a>) den &#8220;Jabberwocky&#8221; besiegen kann. In dieser Rolle fühlt sich unsere Hauptfigur natürlich gar nicht wohl, und tritt somit ihre Heldenreise an.</p>
<p>Und genau diese Heldenreise der jungen Alice ist an manchen Stellen nicht ganz konsistent und auch teilweise stark konstruiert. Als Hauptfigur spricht Alice zwar oft aus was sie will, oder was sie nicht will, agiert aber dann doch gegen ihre Entscheidungen und wirkt so als Spielball der Ereignisse. Eine richtige Heldenfigur funktioniert da größtenteils anders. Zwar wehrt sie sich zu Anfang gegen ihr vorbestimmtes Schicksal den &#8220;Jabberwocky&#8221; zu töten, bewegt sich aber trotz der Anweisung des Verrückten Hutmachers (Johnny Depp in einer schauspielerischen Abwandlung der &#8220;Fluch der Karibik&#8221; Hauptfigur Jack Sparrow) voran das Schwert zu finden, mit dem sie den &#8220;Jabberwocky&#8221; erschlagen soll.</p>
<p>Das das Schwert dabei nicht wie gewohnt in einer voller Fallen gespickten Höhle wartet, sondern in einer einfachen Holzhütte liegt, gehört neben der Tatsache, dass Alice ohne Probleme sich das Vertrauen der roten Königin aneignen kann, zu einigen Punkten die für Kopfschütteln sorgen. Und natürlich kommen die rote Königin und ihre Schergen auch erst zuletzt darauf, dass jenes blonde Mädchen die Alice ist, die sie suchen. Surreales auf visueller wie weltlicher Ebene ist ja in Ordnung, funktioniert aber in der Dramaturgie und in den Beweggründen der Figuren nicht.</p>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt stellt auch der dritte Akt dar, bzw. auf was die Geschichte am Ende hinausläuft. Beinahe unerwartet, aufgrund der bekannten zugrunde liegenden Kindergeschichten, scheint Tim Burton den Mainstreamerwartungen gerecht zu werden zu müssen und zeigt eine große Schlacht zwischen den Truppen der weißen und der roten Königin, in der ein junges Mädchen, mit einer losen Motivation warum sie das eigentlich machen soll, einem bösen großen Drachen den Kopf abschlägt. Da fühlte ich mich vor den Kopf gestossen. Ein Bild ist mir dabei vor allem im Gedächnis geblieben. Der verrückte Hutmacher, mit einem &#8220;Braveheart&#8221;-ähnlichen Langschwert, zieht gegen die rote Kartenarmee in die Schlacht. Also wirklich.</p>
<p>Zwar erzählt Carroll in seiner zweiten Geschichte von einem Schachbrettspiel, welches Alice gegen die rote Königin antritt, und auch der &#8220;Jabberwocky&#8221; wurde in einem Gedicht erwähnt, aber Burton vermischt diese zu einer eigenen Erzählung. Dieses wirkt aber als Ganzes gesehen inhomogen und fast schon widersinnig.</p>
<p>Den surrealen Geschichten von Autor Lewis Carroll und Illustrator <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Tenniel" target="_blank">John Tenniel</a> obliegt ein Füllhorn an erzählerischen Variationen, die in einer modernen Fassung wiedererzählt werden können. Von Tim Burtons &#8220;Alice im Wunderland&#8221; hätte ich mehr erwartet, eine etwas kantigere Erzählung die nicht einem 08/15 Schema folgt, sondern auch auf Drehbuchebene besticht.</p>
<p>Zu Gute halten kann man diesem Film aber wie erwartend seine visuelle Präsentation. Die Bilder und Welten sind in alter Burton Tradition schrill und verrückt, und stellen die Traumwelt perfekt dar. Auch der 3D-Effekt unterstreicht schön diesen Eindruck. Auch die Figuren, von den sprechenden Tieren bis zur riesenköpfigen roten Königin, machen Spaß und bleiben einem noch lange im Gedächnis erhalten. Die beiden Zwillinge Tweedledee und Tweedledum (toll gecastet: Little Britain Macher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matt_Lucas" target="_blank">Matt Williams</a>) haben auch hier und da ihre komödiantischen Lichtblicke. Einzig Humpty Dumpty, das Ei auf der Mauer, habe ich schmerzlichst vermisst.</p>
<p>Erwähnenswert ist auch die musikalische Untermalung von Komponist Danny Elfmann. Wohltuend erhebt sich der Soundtrack aus dem undifferenzierbaren musikalischen Einheitsbrei moderner Filmkompositionen.</p>
<p>Am Ende ist zu sagen, dass Tim Burton, so hoch er doch als Filmemacher ständig gelobt wird, auch seine künstlerischen Höhen und Tiefen hat. Zu Wissen das er nicht nur visuell beeindrucken kann, sondern auch noch tolle Geschichten erzählen kann, hat er schon in Filmen wie &#8220;Big Fish&#8221;, &#8220;Corpes Bride&#8221; oder &#8220;Edward mit den Scherenhänden&#8221; unter Beweis gestellt. Bei &#8220;Alice im Wunderland&#8221; hat er leider dieses Ziel verfehlt. Schade, aber trotzdem alles in allem Sehenswert.</p>


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		<title>Filmkritik &#8220;Sherlock Holmes&#8221;: Oberflächlich berechnend 6/10</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 11:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und TV]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fudder.net/?p=1506"><img class="alignleft" title="Sherlock Holmes Kritik / Review" src="http://www.judiciaryreport.com/images/sherlock-holmes-poster.jpg" alt="" width="240" height="369" /></a>Am Wochenende war mal wieder Kino angesagt und gönnte mir einen Guy Ritchie Film, der leider seit &#8220;Snatch&#8221; auch nichts mehr wirklich ordentliches auf die Leinwand gebracht hat. Hinterläßt nun sein popkulturelles Remake des Sir Arthur Conan Doyle Klassikers<a href="http://www.imdb.de/title/tt0988045/" target="_blank"> &#8220;Sherlock Holmes&#8221;</a> einen ähnlichen Eindruck? Nein, nein, ganz so schlimm ist es auch wieder nicht.</p>
<p>Meine Kritik lest ihr nach dem Klick.</p>
<p><span id="more-1506"></span></p>
<p>Die Geschichte um den Meisterdetektiv, die uns Regisseur Ritchie hier präsentiert, ist schnell erzählt. <strong>Holmes (Rober Downey Jr.)</strong> und <strong>Watson (Jude Law)</strong> werden, während Holmes sich in selbstzerstörerischer Agony ertränkt, und Watson beginnt mit seiner Zukünftigen ein neues Leben zu beginnen, von einem alten Fall eingeholt. <strong>Lord Blackwood (Mark Strong)</strong> will mit Hilfe satanischer dunkler Mächte zusammen mit einer verschworenen Gemeinschaft zuerst das königliche Empire stürzen und anschließend die ganze Welt. Klar, dass unsere beiden Helden dies nicht so einfach geschehen lassen können. <strong>Irene Adler (Rachel McAdams)</strong> als zwielichtiger &#8220;Love-Interest&#8221; darf hier natürlich nicht fehlen und zusammen geht es dann von Kampfszene zu Kampfszene, und von Spurensicherung zu Spurensicherung.</p>
<p>&#8220;Sherlock Holmes&#8221; macht vieles richtig, und leider auch hauptsächlich im Namen der Regie ein paar Dinge falsch. Richtig ist die grundsätzliche herangehensweise an einen Stoffes, der aus dem 18ten Jahrhundert stammt, diesen mit witzigen Dialogen, wie auch in seiner Präsentation so darzustellen, wie Ritchie es gemacht hat. All zu sehr &#8220;Popkulturell&#8221; wird er dabei nicht, sondern bewahrt hier ein Gleichgewicht aus einem fülligen Kriminalhistorienfilm und einer aktionreichen und ansprechenden Präsentation.</p>
<p>Da macht es auch meiner Meinung nach durchaus Sinn, einen durch Robert Downey Jr. wirklich hervorragend dargestellten Sherlock Holmes zu nehmen, der sich ständig am Rande des Wahnsinns befindet. Ein so cleverer Geist wie dieser, der wirklich keine Chance außer Acht läßt sein Können zu beweisen (was in diesem Film leider doch etwas zu oft gezeigt wird), muss schließlich Verrückt sein. Genie und Wahnsinn liegen nur wirklich nahe beieinander, und die Wahl, Watson hier als gefassten Gegenpol dazu stellen war von Drehbuch- und Regieweise her eine gute Wahl. Der Zuschauer verfolgt gerne die beiden Figuren auf ihren teils extentrischen Pfaden und auch wer nicht die Geschichten von Autor <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Arthur_Conan_Doyle" target="_blank">Sir Arthur Ignatius Conan Doyle</a> gelesen hat, findet sich schnell in deren Beziehung und der Geschiche zurecht.</p>
<p>Das große Problem das &#8220;Sherlock Holmes&#8221; aber leider hat, ist das Regisseur Ritchie sich viel zu oft in gewisse Szenen und Sequenzen zu sehr verstrickt, und dabei teilweise Dinge in Bewegung setzt, die er später nicht mehr einlößt. Sicher, die Kampfszenen in denen Holmes sein analytisches Geschick im Faustkampf unter Beweis stellt, sind schön mitanzusehen, gepaart mit der tollen Musik haben sie sogar fast ihre Berechtigung, aber an und für sich sind sie völlig unnötig für den Film. Dem Zuschauer wird ständig das Können von Holmes unter die Nase gerieben, dass es teilweise schon lästig ist. Man erwartet, dass solche Szenen später zur eigentlichen Handlung beitragen, wenn Holmes sie wirklich einsetzen muss, zum Beispiel beim großen Finale, aber leider ist dem nicht so. So wirkt leider auch der Endkampf etwas unbefriedigend bis auf die Tatsache, dass hier die zu erwartende Auflösung der Handlung dargelegt wird, die im Großen und Ganzen aber auch keine großen Überraschungen bereit hält. Auch diverse erklärende toll gemachte Rückblenden, die jeweils erklären, wie Holmes dieses oder jenes heraus gefunden hat, sind beinahe schon belanglos, wie zum Beispiel die Verfolgungszene mit Irene Adler zur Kutsche von Holmes späteren Erzfeind Dr. James Moriarty. Somit hätte eine Kürzung des Filmes sicherlich etwas gutes getan, bzw. die Einlösung von diversen eingebrachten Handlungspunkten oder eine etwas zurückhaltendere Nutzung der zahlreichen stark konstruierten &#8220;Detektivarbeiten&#8221;.</p>
<p>Der Film verspielt so ein wirklich großes Potential das in ihm inne wohnt, kratzt hier und da an der Oberfläche, hat aber trotz allem sicherlich auch einige Lichtblicke.</p>
<p>Da wäre zum Einen die wirklich grandiose Ausstattung und das Szenenbild des Filmes von London in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und des derzeitigen Baus der Tower Bridge. Der Look-and-Feel stimmt einfach und man schaut gespannt auf jedes Detail im Film. Zum Anderen fällt auch sofort der grandiose Soundtrack des Filmes auf, der für Altmeister Hans Zimmer fast schon eine Innovation im ständigen &#8220;Brachial-Gerumpel&#8221; ala &#8220;Piraten der Karibik&#8221; darstellt. Die Kombination aus Polka und &#8220;Balkan-Beats&#8221; macht Spaß und unterstreicht die Figuren und die Szenen. Schön ist auch die Entscheidung, die Kampfszenen ohne große Ballerei zu inszenieren. Klassischer Faustkampf ist angesagt, mit nur ein kleinwenig Martial Arts, gerade so das man nicht den Kopf schüttelt sondern voll dabei ist. Dialogwitz und schauspiel, gepaart mit einer ordentlichen Cast, tragen zu einem doch netten Kinoabend bei.</p>
<p>Wie zu erwarten endet so auch der Film mit einer klaren Ansage auf eine Fortsetzung, die sich auch schon in der Vorproduktion befindet. Ich hoffe, dass Ritchie dabei nicht ganz so &#8220;cool&#8221; agieren wird wie in diesem Film, und doch eher der Handlung mehr Raum gibt als zahlreichen kleinen &#8220;Nummern&#8221; wie in einer &#8220;Revue&#8221;.</p>
<p><strong>6/10</strong></p>


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		<title>Filmkritik Double Feature: Küss den Frosch 6.5/10 und Zweiohrküken 5/10</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 22:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film und TV]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz &#8220;Kinountätig&#8221; war ich zwischen den Feiertagen nicht und habe trotz der nun vergangenen Zeit jeweils eine Filmkritik für euch.</p>
<p>Da wäre Disney&#8217;s Wiedererweckung des klassischen Zeichentrickfilms in Form von <strong>&#8220;Küss den Frosch&#8221;</strong> und der &#8220;Keinohrhasen&#8221; Nachfolger <strong>&#8220;Zweiohrküken&#8221;</strong> von und mit Till Schweiger.</p>
<p>Weiteres nach dem Klick.</p>
<p><span id="more-1307"></span><img class="alignleft" title="Küss den Frosch" src="http://marcelschweder.files.wordpress.com/2009/12/kussdenfrosch.jpg" alt="" width="163" height="232" />Disney ist schon seit Jahrzehnten für ihre zur Weihnachszeit traditionell gezeigten Märchengeschichten im Kino bekannt. In Zeiten von computeranimierten 3D-Kino stellt Disney nun ein Unikum dar, mit modernen Versionen ihrer Klassiker in althergebrachter(allerdings digitaler) Zeichentricktradition.</p>
<p><a href="http://www.imdb.com/title/tt0780521/" target="_blank">&#8220;Küss den Frosch&#8221;</a> erzählt das klassische Märchen vom &#8220;Froschkönig&#8221;, adaptiert in eine etwas modernere Fassung im amerikanischen New Orleans, mit ihrer Diximusik und vor Energie sprühenden Lebensart. Die Transplantation ist geglückt und weiß aufgrund der meist souligen Bigband Musik zu gefallen. In Zeiten von Obama und Co., ist zeitgemäß die Hauptfigur dunkelhäutig, und diesmal werden auch Prinz und Prinzessin zum Frosch. Somit entwickelt sich &#8220;Küss den Frosch&#8221; auch im späteren Verlauf des Filmes zur Tierfabel. Ansonsten sind die Erzählmuster strickt und altbekannt. Gut gegen Böse, Wünsche können in Erfüllung gehen, du musst nur fest an sie Glauben, usw. Heile Welt Kino wie man es sich wünscht ohne große Überraschungen und Wendungen.</p>
<p>Große Enttäuschung bieten leider wie so oft in diesem Fall die beiden deutschen Synchronsprecher der Hauptfiguren. Swingsänger Roger Cicero und Sängerin Cassandra Steen mögen vielleicht super Gesangsstimmen haben, aber als professionelle Sprecher sind sie allenfalls für eine Waschmittelwerbung zu gebrauchen. Oftmals geht so viel Athmosphäre verloren und die Figuren überzeugen somit nur schwer. Animationstechnisch findet man 2D Trickanimation vom feinsten, mit fantasievollen Bildern. &#8220;Küss den Frosch&#8221; ist sicherlich was für junggebliebene Disneyfans und natürlich vor allem für die Kleinen. <strong>6.5/10</strong></p>
<p><img class="alignleft" title="Zweiohrküken" src="http://www.noows.de/gallery/einzelbilder/panorama/unterhaltung/Zweiohrkueken.jpg" alt="" width="165" height="232" />Nachdem sensationellen Erfolg des ersten Teil der Romantic Comedy &#8220;Keinohrhasen&#8221; von Nuschelkönig Til Schweiger, war es abzusehen das auf diesen Erfolg noch ein <a href="http://www.imdb.com/title/tt1343755/" target="_blank">Nachfolger</a> hinterher geschossen wird.</p>
<p>Wo ich im ersten Teil noch erkennen konnte, wieso dieser Film in Deutschland so unheimlich erfolgreich war, fehlen im zweiten Teil alle Elemente und Herausstellungsmerkmale die den ersten Teil zurecht erfolgreich gemacht haben.</p>
<p>Die Geschichte ist schnell erzählt. Ludo (Til Schweiger) und Anna (Nora Tschirner) sind nun ein Paar, und wie es meist so ist, zeichnen sich in ihrer Beziehung immer mehr negative Punkte ab. Sozusagen vom romantischen Knistern hin zur dreckigen Unterhose. Als bei beiden auch noch die alten Liebesbeziehungen in Form von Ralf (Ken Duken) und Marie (Edita Malovcic) ins Leben treten, ist das Chaos perfekt. Natürlich finden die beiden sich am Ende wieder. Auch ein zahlreiches Staraufgebot kann über die Müde und einfallslose Story nicht hinweg retten, die keine Überraschungen bietet und konstruiert wirkt. Selbst die schweigersche Erzählung des &#8220;Keinohrhasens&#8221;, im ersten Teil noch sinnvoll für die Story, ist hier viel zu lang und belanglos.</p>
<p>Wo die Gags im ersten Teil noch intelligent waren (ich rede zum Beispiel von der fast schon kultigen Anfangsszene mit Jürgen Vogel), sind sie hier nun noch zu netten &#8220;Untenrum-Witzen&#8221; mutiert. Nun, zumindest ist hier erwiesen, dass in deutschen Kinokomödien auch expliziter Fekalhumor mit Blick auf US-Teen-Comedies funktioniert und auch zum Lachen animiert. Das ist gut. Allerdings wurde diese Gags in Übersee schon zu Zeiten von &#8220;American Pie&#8221; gemacht.</p>
<p>Publikumsliebling Matthias Schweighöfer bekommt nach dem Erfolg seiner Figur Moritz im ersten Teil nun mehr Filmzeit, welche aber in einem nahezu unnötigen Nebenplot verwurschtelt wird, welcher noch nicht einmal konsequent zu Ende erzählt wird.</p>
<p>Letzten Nerv raubt dann die schlechte schauspielerischen Leistung von Til Schweiger und seiner dem Zuschauer fast schon aufgedrängten Tochter Emma Tiger Schweiger (ja, Tiger!), die mit ihren süßen Kinderäuglein die Herzen der Zuschauerinnen zum schmelzen bringen soll, in mir aber nur Fremdscham aufkommen läßt. Nur wer denkt, er könnte mit gewollt &#8220;süßen&#8221; Kindergartenszenen die Zuschauer gewinnen, ist ein Schelm.</p>
<p>&#8220;Zweiohrküken&#8221; ist eher eine billige Selbstkopie des erfolgreichen ersten Teils, ganz nach den Vorbild des &#8220;einfallsreichen&#8221; Posters. <strong>4.5/10</strong></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 423px; width: 1px; height: 1px;">http://www.noows.de/gallery/einzelbilder/panorama/unterhaltung/Zweiohrkueken.jpg<img class="alignleft" title="Zweiohrküken" src="http://www.noows.de/gallery/einzelbilder/panorama/unterhaltung/Zweiohrkueken.jpg" alt="" width="300" height="422" /></div>


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